Mittwoch, 22. Oktober 2014

Die erste Woche auf Sizilien

Tanti saluti da Barcellona Pozzo di Gotto!

Vor Antritt der Reise waren wir alle aufgeregt. Einige von uns waren etwas verunsichert, weil wir nicht wussten was uns auf Sizilien erwartet. Die anderen waren eher nervös. Trotzdem war es auch eine Erleichterung dem Alltagsstress zu entkommen. 
Am 27.09.2014 ging es endlich los. Abgeflogen sind wir vom Düsseldorfer Flughafen.
Am Flughafen in Catania 
angekommen, waren wir ein wenig überfordert, da wir nicht wussten, wohin wir gehen sollten. Eigentlich sollte uns dort ein Fahrer abholen, den wir aber zunächst nicht finden konnten. Nachdem wir ihn nach 30 Minuten gefunden hatten, konnte es endlich zu unserem Appartement losgehen. Auf der zweistündigen Fahrt von Catania nach Barcellona Pozzo di Gotto war Funkstille im Kleinbus, denn wir waren alle müde und hatten Hunger. Aber der Weg durch die Landschaften nach Barcellona P.G. war atemberaubend, weil wir die einzelnen beleuchteten Städte und auch den Vulkan Ätna sahen. Außerdem  stellten wir fest, dass die Italiener scheinbar keine Verkehrsregeln kennen. Sie fahren, wie sie möchten. Ich hatte schon ein bisschen Angst, dass ich dort nicht heile ankomme. Letztendlich sind wir alle gut angekommen, stellten direkt unser Gepäck in unserem Appartement ab und gingen in einer Pizzeria essen.
Im Nachhinein haben wir uns alle schnell eingelebt, da wir alle zusammen in einem Appartement wohnen und uns dadurch immer besser kennen lernen. Außerdem sind die Italiener sehr hilfsbereit, auch wenn sie uns nicht immer verstehen.
In den ersten Tagen war es schwierig sich zu verständigen, aber die Italiener haben es mit Humor genommen und machten auch mal Späße mit uns. Im Lebensmittelladen haben wir öfters mal Probleme, weil wir manchmal nicht wissen, was wir kaufen und welche Zutaten in den Lebensmitteln sind.

Ich habe Angst, meine Familie und Freunde zu vermissen. Außerdem hatte ich Angst davor, dass wir von den Einwohnern hier nicht angenommen werden, aber hier sind alle nett und akzeptieren uns.
Über unser Appartement waren wir überrascht, weil wir alle dachten, dass jede Gruppe (Joy & Kirsten, Jonah & Cord, Mandy & Alexandra, Leonard) ein eigenes Appartement bekommt. Doch jetzt wohnen wir alle zusammen in einem Appartement mit vier großen Schlafzimmern, zwei Badezimmern, einer Küche, einem großen Wohnzimmer und drei Balkonen. Der Gasherd in der Küche funktioniert super, aber der Gasbackofen ist eine totale Niete im Backen. Mein Bett ist bequem. Es kommt jede Woche eine Reinigungskraft, die die Küche und die beiden Bäder reinigt. 
Jetzt nach einer Woche geht es uns gut, da wir uns gut eingelebt haben und uns hier auch schon teilweise auskennen. Wir haben uns besser kennen gelernt und wissen, wo bei den anderen die Grenzen sind. Zusammen haben wir Regeln aufgestellt, damit keine Konflikte oder Missverständnisse entstehen. 

Ciao,

Mandy Beckmann

Blick auf den Ätna und Sizilien

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